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Es war eine unvergessliche Woche für 30 Mitarbeiter von First Mallorca, die zum Jahreswechsel nach Thailand in einen Sonderurlaub flogen ... |
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Heidi Stadler, Geschäftsführerin des Immobilien-Unternehmens First Mallorca, über Spitzenobjekte, die Grenzen der Bebauung, die Entwicklung in Andratx – und einen Betriebsausflug nach Bangkok. |
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Doppelten Grund zum Feiern hatte das Immobilienunternehmen First Mallorca am vergangenen Freitag in Port d’Andratx: Die Eröffnung einer „ApartmentBörse“ und die Vorstellung des Herbst- und Winterkatalogs ... |
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Die Liebe zum Detail bei der Arbeit und eine kleine Gruppe von Unterwasserwelt-Enthusiasten. Dies zeichnet nach dem Selbstverständnis von Coral World die firmeneigenen Wasserparks aus ... |
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Ausführungen zum Immobilienmarkt Mallorcas |
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Der Yachthafen Puerto Portals liegt an der Südküste Mallorcas, westlich von Palma. Er wurde im Jahre 1986 eingeweiht und ist bekannt als Mallorcas trendigster Sporthafen ... |
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Dort wo eindrucksvolle Felsformationen und das Meer aufeinander treffen, nur 10 Minuten westlich von Puerto Andratx, dort liegt San Telmo, Sant Telm auf Katalanisch... |
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Die Stadt Palma ist der geschäftliche, kulturelle und politische Mittelpunkt der Insel Mallorca schlechthin. Zweifelsohne gehört Palma zu den führenden Reisezielen in Europa ... |
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Neujahrsreise nach Bangkok, Reisen für die besten Verkäufer: First Mallorca steigert seinen Umsatz ... |
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Ein Interview mit Robert Maunder |
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Kräftige Preisanstiege in den Toplagen
Heidi Stadler, Geschäftsführerin des Immobilien-Unternehmens First Mallorca, über Spitzenobjekte, die Grenzen der Bebauung, die Entwicklung in Andratx – und einen Betriebsausflug nach Bangkok.
Frage: Auch Ihr neuer Katalog beinhaltet vor allem hochpreisige Objekte im Südwesten. Kein Ende des Booms in Sicht?
Nein. Der Markt ist momentan sehr stark; gerade im hochpreisigen Segment gibt es große Zuwachsraten. Wir fragen uns schon – das ist jetzt halb im Spaß: Was passiert, wenn uns die Immobilien ausgehen? Viele Europäer, und auch Kunden aus Übersee, investieren auf Mallorca. Aber so viele neue Objekte in den besten Lagen gibt es nicht.
Das heißt auf gut Deutsch, dass die Preise weiterhin kräftig steigen?
Wir sehen kräftige Preisanstiege vor allem in den Toplagen.
Was ist denn die Toplage, wie sieht für Sie die ideale Mallorca-Immobilie aus?
Das ist nicht so einfach zu beantworten, dafür sind die Kundenwünsche zu vielfältig. Der eine sucht eine repräsentative Finca auf dem Lande, der andere ein Penthaus mit Meerblick. Wenn ich dennoch ein besonders begehrtes Objekt skizzieren soll: Villa mit mindestens 400 Quadratmeter Wohnfläche in erster Meereslinie und – ganz wichtig – mit deutlich mehr als 1000 Quadratmeter Grundstück. Dafür hätten wir sofort Käufer.
Bei aller Euphorie für die Hochpreis-Lagen – Sie haben gerade eine "Apartment-Börse" in Puerto Andratx eröffnet. Ist da nicht ein Umdenken, eine Orientierung nach unten erkennbar?
Eher ein falscher Eindruck von unserer Firma. Wir hatten uns immer darauf spezialisiert, gute Objekte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis aufzunehmen. Das ist nicht auf den Top-Markt beschränkt, das kann auch ein herziges Apartment für 180.000 Euro oder ein Reihenhaus für 380.000 sein. Ich habe solche Objekte noch aus einem anderen Grund sehr gerne: Die Kunden dafür kommen mit sehr exakten Fragen, weil sie genauer rechnen müssen als der Käufer einer 10-Millionen-Finca. Das ist eine hervorragende Schulung für die Verkäufer, die auf allen Ebenen guten Service bieten müssen.
Stichwort After-Sales-Service. Der scheint ja immer wichtiger zu werden. Vermitteln Sie mir auch eine Putzfrau?
Gerade in den ersten zwölf Monaten nach dem Kauf ist er After-Sales-Service stark gefragt. Aber das muss auch in einem gewissen Rahmen bleiben. Konkret zu Ihrem Beispiel: Wir vermitteln keine Putzfrauen, sondern geben den Kunden eine Liste mit zuverlässigen Firmen im Haus-Service, unter denen er das Passende auswählen kann. Wir wollen den Kunden unabhängig, nicht abhängig machen. Ganz wichtig in puncto Service ist übrigens die Vielsprachigkeit. Wir bieten elf Sprachen an – von Dänisch bis Tschechisch.
Neben Costa d´en Blanes und Andratx eröffnen Sie 2008 ein Büro in Palma. Haben Sie auch Ambitionen für andere Regionen der Insel?
Palma ist ein Muss. Wir haben uns dafür entschieden, weil wir mit der Jaime III. eine Toplage bekommen haben. Für uns ist es nach wie vor wichtig, in erster Linie den Südwesten im Griff zu haben. Bevor wir in andere Regionen ziehen, eröffnen wir eher noch ein weiteres Büro hier.
Hat sich der Korruptionsskandal von Andratx auf das Kundenverhalten ausgewirkt, speziell in Andratx?
Die große Verunsicherung haben wir nicht gespürt. Wir sind aber auch sehr offensiv mit dem Thema umgegangen. Zuerst haben wir versucht, selbst zu verstehen, was passiert, um dann auch unsere Kunden aufzuklären. Der eine oder andere Abschluss hat vielleicht etwas länger gedauert; aber einen Einbruch gab es nicht. Im Gegenteil. Andratx läuft sehr gut.
Welche Bedeutung hat der Mietmarkt für Sie?
Bei uns begann das als zusätzlicher Service für die Kunden, nicht zur Umsatzsteigerung. Der eine hat gekauft und will die Immobilie vermieten, der andere verkauft und will nun selbst zur Miete wohnen. Und da sind noch die Kunden, die in einer bestimmten Region probewohnen möchten, bevor sie sich einkaufen.
Eine der größten Sorgen der Mallorquiner ist die Bauwut auf der Insel. Können Sie das als Maklerin nachvollziehen?
Wir leben auf der Insel, und wir lieben die Insel. Wir haben kein Interesse daran, dass die Landschaft zerstört wird. Wir geben ein fertiges Produkt an den Endverbraucher weiter. Das Problem liegt eher auf der Gemeindeebene, bei der Vergabe von Lizenzen. Wir sind selbst immer wieder erstaunt, was noch an Bauland freigegeben wird. Ich werde ganz bestimmt nicht auf die Straße gehen und demonstrieren, wenn es kein Bauland mehr gibt.
Was schätzen Sie besonders an Mallorca, wo sehen Sie Mankos?
Die Standortvorteile sind bekannt. Einen möchte ich dennoch hervorheben: Man kann sich hier sicher fühlen. Was verbessert werden könnte, ist jedoch die Verkehrssicherheit. Auch weitere internationale Schulen täten der Insel gut.
…seit 1987 in Costa D´en Blanes, in einem der ältesten Häuser des Hügels, einer charmanten Villa im Ibiza-Stil, ideal für Kinder.
Geht es Ende des Jahres wirklich mit der ganzen 40-köpfigen Belegschaft nach Thailand?
Ja, das stimmt. Wir bieten da vielleicht alle Extreme, denn wir arbeiten auch sehr hart. Aber nur zufriedene Mitarbeiter können den Service leisten, den wir uns auf die Fahnen geschrieben haben. Wir unternehmen recht viel gemeinsam, haben außerdem Preise für die Topverkäufer und für die beste Firmenidee ausgelobt. Nun hatte mein Partner den Wunsch, unseren Mitarbeitern die asiatische Kultur näherzubringen. Und so fliegen wir am 29. Dezember alle für eine Woche nach Bangkok.
Ihr Geschäftspartner ist auch ihr Lebensgefährte. Das geht?
(lacht) … immer besser. Hilfreich dabei ist sicherlich, dass wir getrennt arbeiten – er in Andratx, ich in Costa D´en Blanes – und wir klar getrennte Kompetenzen haben. Er ist das strategische Hirn der Firma, ich mache die Detailarbeit.
Du musst Mensch bleiben. Meine beiden Kinder haben mir viel dabei geholfen.
Text: Mallorca Magazin
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